Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Galapagos Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Freitag, der 15. Dezember 2017  
Ratgebertexte
Seite merken
Garantien für deine Reise

Wieso zum Sprachenlernen extra ins Ausland?

Vier Wochen Intensivkurs bringen mehr als vier Jahre Volkshochschule

Englisch ist verbindliches Lehrfach an Deutschlands Schulen. Und Französisch - mitunter auch Spanisch - steht für weiterführende Schulen auf dem Plan. Doch was soll's? In einem Alter, in dem man am aufnahmefähigsten ist, hat man am wenigstens Bock sich mit Grammatik, Vokabeln und Literatur abzuplagen. Zudem wird das Bemühen auch noch von einem Fiesling von Lehrer bewertet: nein, nie wieder eine Fremdsprache sprechen. Und wozu auch? Ich fliege am liebsten nach Malle - und da spricht sowieso jeder Deutsch.

Bis eines Tages das Schlüsselerlebnis kommt. Vielleicht in Gestalt einer Traumfrau (oder eines echt tollen Kerls), mit denen man gern nähere Bekanntschaft gemacht hätte. Doch es klappt nicht: es bleibt beim Radebrechen. Da hatte der (eigentlich weniger charmante) Kumpel die besseren Karten. Denn der hat schließlich zwei Monate im Ausland gelebt und war nun der beliebte Mittelpunkt der Gesellschaft. Ja, Fremdsprachen müsste man können, feixte er und guckte triumphierend in die Runde.

Und da ist da noch der Bewerbungsbogen. Fremdsprachenkenntnisse? Na klar, von der Schule her. "Das reicht leider nicht", bekommst du zur Antwort. Jetzt endlich klickt es vielleicht bei dir. Einstufungstest bei der Volkshochschule. Und einmal wöchentlich im "Anfängerkursus mit Vorkenntnissen" die Schulbank gedrückt. Stur nach Lehrbuch, mit Hausaufgaben und Vokabeltest, drei Lektionen pro Semester. Nach einem Jahr siehst du ein: das bringt ja gar nichts - und schmeißt den Kursus - wie die meisten längst vor dir.

Doch dein Wille zum Sprachenlernen ist ungebrochen. Also gibt es nur eines: Du verbindest das Angenehme mit dem Nützlichen. Morgens die Schulbank im Land deiner Wahl drücken, nachmittags das Erlernte praktisch anwenden. Das kann durchaus beim Flirt am Strand sein, oder beim small talk in einer Bar. Ob auf der Post, beim Obsthändler auf dem Markt oder beim Fahrer des Linienbusses: Du bist gezwungen dich in der Fremdsprache zu verständigen. So kann jeder gleich prüfen, ob der am Vormittag einstudierte Lehrstoff auch alltagstauglich ist. Welch herrliches Gefühl, wenn der Einheimische dann noch die Sprachkenntnisse lobt.

Nach fünf bis sechs Wochen hast du - erstens weil du es willst und zweitens, weil du es musst - ein Sprachniveau erreicht, das dem von jahrelangen VHS-Abendkursen entspricht. Wetten: wenn man dich am Ende deines Studienurlaubs mitten in der Nacht weckt, dann wirst du automatisch in der Landessprache antworten. Ziel erreicht! Und in den Bewerbungsbogen kannst du dann guten Gewissens schreiben: Fremdsprachenkenntnisse: gut (im Ausland erworben). Darüber erhältst du nämlich auch ein Zertifikat. Und wenn du willst, kannst du darüber hinaus ab einem bestimmten Degree auch gleich eine Prüfung ablegen. (isk)

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen