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Garantien für deine Reise

Selbstunterricht bringt meistens nichts:

Wie kann man eine Sprache lernen und nicht wieder vergessen?

Sicher hast du das während deiner Schulzeit auch schon mal ausprobiert: Du legtest dein Vokabelheft unter das Kopfkissen nach dem Motto "Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf" und hofftest darauf, dass du am nächsten Morgen gut auf den Test vorbereitet bist. Aber meistens hat das nicht funktioniert. Und ein anderes Sprichwort bestimmte seither eher dein Leben: "Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt."

Wie viel Zeit und Geld du in das Sprachenlernen investierst, hängt davon ab, ob du eine Sprache gründlich oder eigentlich nur oberflächlich lernen willst. Reicht es dir, wenn du zum Beispiel in den Niederlanden Plakate oder einfache Ankündigungen lesen kannst? Das ist nicht besonders schwer, denn man kann viel aus dem Plattdeutschen ableiten. Und du verstehst auch einigermaßen, was holländische Zeitungen dir mitteilen wollen. Aber wehe, jemand spricht dich an. Dann erst merkst du, dass du alles anders ausgesprochen hast und eigentlich nur "Bahnhof" verstehst. Selbstlernmethoden daheim sind also bedeutend weniger effektiv als ein Auslandsaufenthalt, bei dem man den Leuten aufs Maul schaut.

Hörkassetten helfen da viel. Aber noch besser sind Videofilme, bei denen man das Gesprochene entweder in der Muttersprache oder in der Fremdsprache als Untertitel nachlesen kann. Fernsehfilme oder Nachrichtensendungen im Zweitonkanal leisten ebenfalls gute Dienste beim Erlernen der korrekten Aussprache. Geht im Ausland ins Kino - und seht euch den Film zum besseren Verständnis gleich zwei- oder dreimal an. So werden euch bestimmte Redewendungen im Gedächtnis bleiben und ihr könnt immer wieder darauf zurückgreifen.

Manche schwören auf die Superlearning-Methode, bei der in den Entspannungsphasen (zum Beispiel bequem liegend auf einer Isomatte) der Lernstoff präsentiert wird und so nachhaltiger im Gedächtnis behalten werden kann. Als eine gute Möglichkeit, nach einer Sprachreise den Lernstoff nicht so schnell wieder zu vergessen, haben sich auch so genannte Sprachtandems bewährt. Darunter versteht man Partnerschaften, bei denen man sich gegenseitig seine eigene Muttersprache beibringt oder vertieft. So profitieren beide Parteien. Oft hängen Zettel mit solchen Angebote auch an den schwarzen Brettern der Sprachschulen oder der linguistischen Fakultät der Uni. (isk)

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