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Wenn man oft ins Ausland reist:

Welche Sprache sollte man denn nun erlernen?

Pfingsten war eine Ausnahme. Heutzutage wird kein heiliger Geist mehr ausgegossen, und so können sich auch nicht alle Menschen untereinander mühelos verständigen. Da muss man schon - wenn man nicht mehrsprachig aufgewachsen ist - eine zweite Sprache penibel Wort für Wort erlernen. Und es sollte eine "lebende" Sprache sein. Denn Esperanto und Latein haben sich zur internationalen Verständigung nicht bewährt.

An deutschen Schulen ist Englisch zwar verbindlich eingeführt. Aber wie gering Schulkenntnisse einzuschätzen sind, wird man erst bei der Begegnung mit Ausländern bemerken. Mit Englisch kommt man in den meisten Ländern gut durch. Den Grundwortschatz sollte man daher immer trainieren. Aber wie sieht es mit einer zweiten Fremdsprache aus? Italienisch klingt so melodisch, Französisch so sinnlich, Spanisch so exotisch und Russisch so geheimnisvoll.

Bei der Auswahl solltet ihr überlegen, was ihr mit der Sprache anfangen möchtet. Wollt ihr auswandern? Könnte es für die Karriere nützlich sein, eine Sprache zu sprechen, die eher ausgefallen ist? Solltet ihr Japanisch lernen und euch mit diesen Kenntnissen bei einem Exportunternehmen bewerben - oder finden alle Verhandlungen ohnehin in Englisch statt? Lohnt es sich, Polnisch zu lernen - oder leben hier ohnehin genug Polen, die den Firmen als Muttersprachler bessere Dienste leisten?

Meistens lernt man eine Fremdsprache zunächst aus privaten Gründen: aus Liebe zu seinem bevorzugten Reiseland - oder aus Zuneigung zu einer bestimmten Person. Das ist nicht der schlechteste Ausgangspunkt: auf jeden Fall eine prima Motivation. Wer weiß, wozu es mal gut ist, Spanisch erlernt zu haben. Vielleicht nimmt man seinen Wohnsitz an der Costa del Sol, wenn man dort Arbeit findet. Oder man kann endlich auch mal Gäste des französischen Partnerschaftsvereins bei sich aufnehmen, ohne mit Händen und Füßen radebrechen zu müssen.

Fühlt ihr euch mehr vom Norden angezogen? Dann solltet ihr durch einen Sprachkurs austesten, ob euch die schwedische Sprache vielleicht eher als eine romanische liegt. Nicht daheim bei der Volkshochschule, sondern in Schweden, um Land und Leute kennen zu lernen. Vielleicht kauft ihr ja mal - wie schon zahlreiche Deutsche - ein Haus in Skandinavien. Und mit Sprachkenntnissen gelingt das natürlich besser.

Wer allerdings nur mal vier Wochen in eine Sprache eingetaucht ist, muss daran intensiv arbeiten, um seine Kenntnisse nicht wieder zu verlieren. Bis zum nächsten Auslandskurs im folgenden Jahr muss man sich durch Lesen und Wiederholen des Lehrbuchs und vor allem durch Abhören von Sprach-CD's auf dem Laufenden halten. Sonst hat auch eine Auslandssprachreise ihren Zweck verfehlt. Übrig bleibt dann nur eine gute Erinnerung, wenn einem von Zeit zu Zeit mal wieder ein paar Worte oder Sätze aus dem Kursus ins Gedächtnis kommen. (isk)

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