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Was machen Sprachschüler in ihrer Freizeit?

Morgens pauken - abends Party / Auf die richtige Mischung kommt es an

Ferien - und dann noch Vokabeln büffeln? Manche Schüler haben darauf keinen Bock. Doch die Eltern finden es notwendig, dass ihr Sprössling seine Fremdsprachenkenntnisse und schulischen Leistungen verbessert. Na, wenn schon pauken - dann auch mit Spaß und der richtigen Mischung Freizeitvergnügen. Das gilt natürlich auch für die arbeitende Bevölkerung mit Achtstundentag und limitiertem Urlaubsanspruch.

Einige haben sicher schon bestimmte Vorstellungen, wie sie die Freizeitstunden ihres Auslandssprachstudiums nutzen möchten. Keinesfalls mit denjenigen Leuten, mit denen sie auch vormittags zusammen sind, denn dann spricht man doch nur deutsch. So mischen sie sich individuell unter das Volk, hören die Marktbeschicker kakeln oder gehen ins Kino - alles ausgezeichnete Möglichkeiten, seine Sprachkenntnisse zu testen und zu verbessern. Selbst mit dem Lehrbuch vor der Nase kann man am Strand noch Land und Leute studieren und zwischendurch beim Meeresbad seinen klaren Kopf wieder finden.

Jugendsprachreisen bieten in der Regel mehr Freizeitprogramm an als Fortbildungskurse für Manager und solche, die es werden möchten. Die Eltern erwarten auch, dass ihre Kinder Anregungen bekommen. Da geht oft eine Party ab - aber nicht jeden Tag. Es hängt von dem Betreuer ab, wie er den Jugendlichen am besten eine Stadtwanderung mit Museumsbesuch schmackhaft macht. Es gehört zum Sprachenlernen einfach dazu, auch die Landesgewohnheiten und ein bisschen Geschichte kennen zu lernen. Denn nur was man kennt, kann man auch verstehen.

Einige Eltern möchten daher als Kompromiss zum Sprachkurs gleich ein Freizeitpaket dazu buchen. Ein Tenniskurs, Reiten, Skilaufen oder Töpfern vielleicht. Alles ist möglich - aber man sollte seinen Sohn oder seine Tochter nicht überfordern. Viele Angebote ergeben sich erst vor Ort. Da ist es nicht gut, wenn die gesamte Freizeit schon verplant ist. Außerdem sind ja auch noch Hausaufgaben zu erledigen.

Erwachsene kennen da eher ihre Ansprüche und Grenzen. Wie kann man später daheim seinen Gästen solch schmackhafte Pie, die leckere Minestrone oder köstlichen Empanadas vorsetzen? Sprachschülerinnen (manchmal auch Männer) nehmen deshalb gern das Angebot in Anspruch, einen Kochkurs der einheimischen Küche zu belegen. Und es bildet noch in doppelter Hinsicht einen Nutzen, wenn man Zutaten und Rezepte in der Landessprache notiert. Vielleicht bekommt man beim Sprachenlernen in Südamerika auch Lust auf einen Tangokursus?

Die Wahl des Kursortes hängt auch davon ab, was man in seiner Freizeit tun möchte. Wer gern auf Berge klettert, sollte nicht in einer Sprachschule am Meer Grammatik aufbessern. Kulturinteressierte sind in Städten mit Theater- und Konzertangeboten am besten aufgehoben. Berücksichtigen sollte man auch, dass es durch das intensive Lernen, die konzentrierte Unterhaltung mit den Gastfamilien und das ungewohnte Klima zum Mittagstief kommen kann. Da sollte man es einfach wie die Einheimischen machen und eine Siesta einplanen. Umso besser drauf ist man danach dann wieder zur abendlichen Fete. (isk)

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