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Teilnahmebescheinung oder Abschlussexamen?

"Ich habe große Prüfungsangst und will mir keinen Stress machen"

Sprachenlernen ohne Stress? Gerade das richtige Angebot für dich. Denn an Tests und Prüfungen hast du schlechte Erinnerung, das willst du dir in deinen Ferien nicht antun. Wozu auch? Du lernst zu deinem Vergnügen und nicht, um hinterher die Brötchen damit zu verdienen.

Doch schon am ersten Tag in der Sprachschule bekommst du einen Testbogen vorgelegt - es sei denn, du bist blutiger Anfänger ohne jegliche Vorkenntnisse. Denn dann brauchst du ja nicht in den für dich richtigen Fortgeschrittenenkurs eingestuft zu werden. Mit einem bisschen Sprachwissen jedoch kommst du an diesem unverbindlichen und harmlosen Test nicht vorbei. Denn eine Selbsteinschätzung ist doch zu ungenau. Entweder untertreibst du und langweilst dich oder aber du kannst dem Lerntempo nicht standhalten und steigst irgendwann aus, weil deine Grundkenntnisse noch nicht ausreichen. Also lieber einen Testbogen ausfüllen.

Um es gleich vorwegzunehmen: die Auswertung soll nur als Richtlinie dienen. Du brauchst dem Rat der Testauswerter nicht zu folgen und kannst in den Kurs deiner Wahl gehen. Oder du kannst auch den Einstufungstest verweigern. Weil du notorische Prüfungsangst hast, zum Beispiel.

Jede Sprachschule stellt nach Beendigung des Kursus eine Teilnahmebescheinung aus. Die bekommt jeder, der den Kurs regelmäßig besucht hat. (wegen Magen- und Darmstörung wird wohl jeder mal fehlen; das zählt nicht.) Eine Bewertung der erreichten Leistungen findet sich in einer solchen Bescheinigung meistens nicht. Werden jedoch kleine Tests geschrieben oder der mündliche Ausdruck vom Dozenten überprüft, könnte man für die Mitmachbescheinigung eine entsprechende Erfolgsbemerkung verlangen. Teilnahmebescheinigungen leisten oft gute Dienste, wenn es nur darum geht, ob Sprachkenntnisse vorhanden sind. Das kann für Babysitting bei ausländischen Familien oder für Nachhilfeunterricht interessant sein. Denn wenn sich mehrere um den kleinen Job bewerben, wird man meistens denjenigen nehmen, der seine Sprachkenntnisse gerade im Ausland aufgefrischt hat und mit einer entsprechenden Bescheinigungen wedelt.

Je nach Dauer des Sprachkurs und der sprachlichen Vorbildung kann man auch Examen ablegen. Zahlreiche Schulen haben ihre internen Prüfungsordnungen für diese Examina. Es gilt aber die Regel, dass es mündliche und schriftliche Teile gibt. Das reicht vom Ausfüllen eines Lückentextes bis zum Hörverstehen eines Textes und der Wiedergabe mit eigenen Worten. Mündlich werden dann im Dialog Ausdrucksweise und Aussprache ausgewertet. Je nachdem, welchen Kursus man bucht, ist die Prüfungsgebühr im Preis enthalten oder wird - wenn man sich später zur Prüfungsabnahme entscheidet - vor Ort extra abgerechnet.

Über einen längeren Zeitraum laufen die Kurse zum Erwerb eines international anerkannten Zertifikats oder Diploms. Da gibt es beispielsweise TOEFL (Test of English as Foreign Language) im englischsprachigen Raum oder DELE (Diplomas de Español como Lengua Extranjera) als anerkanntes Spanischdiplom. Diese Diplome gibt es für verschiedene Schwierigkeitsgrade. Sie sind Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an Universitäten, für Auslandspraktika und auch für verschiedene Berufe, wie nebenamtlicher Volkshochschuldozent. Wenn du sprachlich schon fit bist, kannst du das Diplom im Ausland ablegen. Und wenn du dort die Prüfung nicht schaffst? Kein Grund zur Panik: Du hast zwar die Prüfungsgebühren in den Sand gesetzt, kannst das Examen jedoch bei dir daheim in jeder Großstadt wiederholen - zu den gleichen international anerkannten Bedingungen. (isk)

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