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Garantien für deine Reise

Sprachschulbesuch kann Studium verkürzen

Manche Arbeitsleistungen lassen sich als Credit Points anrechnen

Nun kommt es nicht mehr darauf an, an welcher Uni oder Fachschulschule du studiert hast. Um den Übergang von einer Uni zur anderen - zumindest innerhalb Europas - zu erleichtern, will man die Studien- und Arbeitsleistungen vergleichbarer machen. Das geschieht im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses durch die Vergabe von Leistungspunkten (Credit points). Ein gewaltiger Schritt in die richtige Zukunftsperspektive.

Was sind eigentlich Credit points? Nehmen wir an, du absolvierst ein Erststudium, dass dir in kürzester Zeit erlaubt, Allgemeinwissen und Fachkenntnisse sowie erste Praxis miteinander zu verbinden - und danach kannst du gleich ins Berufsleben treten oder auch weiter studieren. In Deutschland wird noch daran gearbeitet, diesen "Bachelor-Studiengang" schmackhaft zu machen. Das Erfolgs-System ist einfach: Du bekommst den Titel des Bachelors mit 180 Leistungspunkten. Und ein Punkt entspricht in etwa einer Arbeitsleistung von 25 bis 30 Stunden (Präsenzzeit und Heimarbeit zusammen).

Möchtest du nun an einer ausländischen Universität studieren, so kannst du dich darauf im Rahmen einer Sprachreise bereits vorbereiten - und noch Zeit sparen. Denn das Sprachenlernen wird an manchen Sprachschulen mit Credit points bewertet. Das heißt, dass du dort bereits Punkte erwerben kannst, die bei deinem Studium angerechnet werden. Inwieweit das auch bei einem amerikanischen College Deiner Studienwahl der Fall ist, musst du vorher abklären. Auf jeden Fall aber hilft dir eine Sprachreise zur Vorbereitung auf eine Sprachprüfung, wie sie manche Universitäten fordern. Denn bei Sprachschulen im Ausland lernst du ja effektiver als daheim.

Willst du zum Beispiel in Schweden studieren, läuft nichts ohne gute Sprachkenntnisse. In den Ländern des ehemaligen Ostblocks könnte es sein, dass im Rahmen der Internationalisierung einige Fächer in Englisch oder gar Deutsch unterrichtet werden. Willst du in den Niederlanden studieren, wirst du zwar nach einem bis zwei Monaten den Vorlesungen auch ohne Vorkenntnisse folgen können - aber besser ist es auf jeden Fall, von Anfang an alles mitzubekommen. Die Landessprache bereits sprechen zu können, verleiht dir Selbstsicherheit und zollt dir sicher auch Hochachtung der Dozenten. (isk)

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