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Gesundheitstipps für Reisende:

Nicht mehr Impfungen als unbedingt vorgeschrieben

Angst vor Impfungen sollte nun wirklich niemanden davon abhalten, einen Sprachkurs in Übersee zu absolvieren. Denn in der Regel sind die meisten Impfungen nur Empfehlungen und gar nicht erforderlich. Das Risiko, zum Beispiel an Cholera zu erkranken oder mit Malaria infiziert zu werden, ist in Städten, in denen das Sprachlernprogramm durchgeführt wird, gleich Null. Auch Gelbfieber ist in Bolivien nahezu ausgestorben. Doch wer zum Beispiel von Bolivien nach Brasilien einreist, muss den Nachweis einer (zehn Jahre gültigen) Gelbfieber-Impfung erbringen - schließlich ist aus dem Ausreisestempel von Bolivien nicht ersichtlich, ob man nicht doch in den Hochland-Gebieten gewesen ist und sich dort angesteckte.

Was bewirken eigentlich Impfungen? Durch Schutzimpfungen wird eine künstliche Immunität gegen Infektionskrankheiten erzeugt. Nach der Einspritzung lebender oder abgetöteter Erreger oder deren Gifte kommt es zu einer abgeschwächten Form der Krankheit. Der Organismus wird dadurch angeregt, Schutzstoffe im Blut zu bilden.

So kann es also durchaus vorkommen, dass erst kurz vor Abreise Geimpfte am Ort ihrer Sprachreise in den ersten Tagen abgeschlafft sind, über Hautekzeme, Allergien und Schlafstörungen leiden. Ohnehin bedeuten Klimaumstellung und die Zeitverschiebung eine Störung des Lebensrhythmus, den man nicht durch unnütze Impfungen noch zu verschärfen braucht. Hepatitis B-Impfungen können zum Beispiel Gelenkbeschwerden sowie Störungen an den Nerven hervorrufen. Da die Krankheit jedoch durch Blut und Sexualkontakt übertragen wird, besteht das Infektionsrisiko überall auf der Welt, das man auch ohne Schutzimpfung umgehen kann.

In gefährdeten Gebieten sind Schutzimpfungen zum Segen geworden, doch häufen sich seit einigen Jahren beim Schutzverband für Impfgeschädigte (Telefon 02741/9300296) auch die Fälle derjenigen, die vor Gericht beweisen wollen, dass ihr Leiden ursächlich einen Impfschaden zuzuordnen ist. Französische Forscher glauben sogar, dass Impfungen Krebs, Aids oder Multiple Sklerose auslösen können.

Wie also soll man einer Erkrankung im außereuropäischen Ausland vorbeugen? Durch ungewohnte Ernährung, und verstärkte Sonneneinstrahlung überfällt nahezu jeden "Montesumas Rache" in Form einer Magen- und Darmstörung. Da muss man durch - das ist nicht lebensbedrohlich ernst! In den Städten kann man nach einiger Zeit der Gewöhnung sogar Leitungswasser trinken - besonders wenn es stark nach Chlor riecht. Vorsichtshalber sollte man Obst jedoch abschälen und auch nicht unbedingt grünen Salat zu sich nehmen.

Es versteht sich von selbst, dass die Sonneneinstrahlung in der Nähe des Äquators stärker als bei uns. Herkömmliche Sonnencreme reichen da nicht aus. Auch wenn ihr dunkelhäutigen mediterranen Hauttypen angehört: für Südamerika müsst ihr mal tiefer in die Tasche greifen und euch mit Sonnencremes des Lichtschutzfaktors 50-60(!) gegen Hautschädigungen schützen. Nicht umsonst weist der chilenische Rundfunk jeden Morgen nach den Nachrichten auf die Gefahren des Hautkrebses hin! (isk)

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