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Ein Praktikum im Ausland:

Was habe ich eigentlich davon?

Ein Praktikum dient der Aneignung von beruflichen Kenntnissen. Praktikanten sind so ziemlich an der untersten Stelle der Skala angesiedelt, noch weit unter Auszubildenden, denn die Mitarbeiter gehen erst mal davon aus: ein Praktikant kann nichts und steht einem nur im Wege. In Deutschland schließt man einen Praktikumsvertrag ab, der vorsieht, dass man bestimmte Tätigkeiten ausübt, und wenn man Glück hat, bekommt man manchmal sogar noch ein bisschen Geld dafür.

Im Ausland ist manches nicht so korrekt geregelt. Dennoch kann ein Praktikum in einem anderen Land für dich von Vorteil sein. Für manche Berufe ist das sogar vorgeschrieben. Universitäten vermitteln ihre Studenten für ein Praxissemester gern ins Ausland. Das dient nicht nur der besseren sprachlichen Verständigung. Du lernst am Arbeitsplatz auch die Mentalität der Mitarbeiter kennen. Bei Bewerbungen hast du dadurch ein dickes Plus. Darüber hinaus knüpfst du Kontakte, die auch deinem künftigen Arbeitgeber in deinem Heimatland zugute kommen können.

Natürlich ist es wichtig, dass du dir auch Fachkenntnisse aneignest und die Arbeitsabläufe in dem ausländischen Betrieb studierst. Das sollte unbedingt in deinem Praktikumszeugnis stehen. Ebenso wichtig ist aber auch die soziale Schiene. Gehst du offen auf andere zu, auch wenn es mit der Sprache noch ein bisschen hapert? Bist du ein netter und freundlicher Typ, wird das sicher auch in deiner Praktikumsbescheinigung erwähnt werden.

Auch wenn du im Ausland keinen Praktikumsplatz findest, der in deinem Fachgebiet liegt, ist es von Vorteil, wenn du dir "in der Fremde" den Wind um die Nase hast wehen lassen und dort die Arbeitswelt kennen lernst. Du beweist dadurch, dass du keine Berührungsängste hast und flexibel bist. Und natürlich geht dir die Sprache besser im learning-by-doing ein. Für deine persönliche Reife kannst du bei einem Auslandspraktikum jeglicher Art auch nur gewinnen: sei es nun als Betreuer von Kindern oder Senioren, als Standhilfe bei Messen oder als Bibliothekshilfskraft. Und wenn man dir neben Unterkunft und Verpflegung noch ein Taschengeld zahlt, brauchst du noch nicht einmal das Sparbuch zu plündern, das dir Oma zum Abi eingerichtet hat. (isk)

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