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Polizei räumt besetztes Gelände in Buenos Aires

Argentinien | 04.07.2007

(Fortaleza, 4. Juli 2007, adital-poonal).- An die 160 Familien wurden am 3. Juli von der argentinischen Polizei von einem Gelände im Stadtteil „Parque Patricios“ in Buenos Aires vertrieben. An der Räumung nahmen mehr als 200 Beamte teil. Die Familien hatten sich seit dem 3. April im dem Viertel angesiedelt und angefangen, dort Unterkünfte zu bauen. Das Areal gehört dem staatlichen Liegenschaftsamt ONABA (Organismo Nacional de Administración de Bienes).

Der Räumungsbefehl wurde vom Amtsgericht angeordnet. Die bereits errichteten Häuser wurden zerstört und in Brand gesetzt. Die Anwohner gaben an, dass die Operation sehr gewalttätig durchgeführt worden sei. Eine 23-jährige schwangere Frau verlor ihr Kind, nachdem sie beim Versuch, ihre persönlichen Gegenstände zu retten, geschlagen worden war. Die Bewohner erklärten, dass es keinen Widerstand gegen die Polizeimaßnahmen gegeben habe.

Die Bewohner der geräumten Siedlung fordern von der Regierung menschenwürdige und gesicherte Unterkünfte für alle. Aus diesem Grund hatten sie auch ein Angebot von Vertretern der Stadt Buenos Aires abgelehnt, für 450 Pesos (ungefähr 106 Euro) und der Zusicherung weiterer Unterstützung das Gelände zu verlassen. Die Mehrheit der geräumten Familien war schon zuvor von Vertreibungen aus anderen Vierteln der Hauptstadt betroffen gewesen.

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