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Martha DanielSpanisch Sprachreise, Cartagena, Kolumbien

von Martha Daniel (Deutschland)

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Darf ich mich kurz vorstellen? Ich, Martha, komme aus Deutschland und verbringe 3 Wochen in Kolumbien, dem Land der Smaragde und Guerillas, aber auch sehr freundlichen und herzlichen „Costenos“ oder Bogotanos.

13. Januar 2006

Nach kurzer Vorbereitung im November 2005 konnte mein Traum, endlich nach Kolumbien zu reisen, beginnen. Um 7.25 Uhr deutscher Zeit startete meine Maschine nach Bogota, wo ich das Wochenende bei meiner Schwägerin Ruth verbringen wollte. Danach ging es 2 Wochen nach „Cartagena de Indias“ zur Sprachenschule. Cartagena ist eine einzigartige Hafenstadt, die von den Spaniern entdeckt und belagert wurde, anders als jede andere Stadt in Kolumbien. Sie hat mich fasziniert. Ihre Lebensfreude drückt sich in der Musik aus. Die Cumbia und der Vallenato sind die Rhythmen dieser Region, was man vor allem am Abend bemerkt, wenn man durch die Gassen der Altstadt schlendert. Die Schule liegt im Stadtteil Getsemani, dem Viertel der Handwerker. Sie bietet eine familäre Atmosphäre und die Möglichkeit Spanisch in kleinen Gruppen zu lernen. In den kleinen Gassen mit einstöckigen Häusern herrscht reges Treiben. Während der Reconquista war hier das Widerstandsnest des Volksaufstandes.

16. Januar 2006

¡Hablamos español! Am ersten Schultag ging es gleich richtig los – mit einem Test zur Feststellung des Sprachniveaus. Um 9.00 Uhr begann der Unterricht. Am ersten Tag von 9.00 bis 12.00 Uhr, die anderen Tage jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr. Unsere Gruppe bestand aus 3 Teilnehmern: Brian aus Kanada ein Mädchen aus der Schweiz und ich. Nach dem Mittagessen gegen 15.00 Uhr ging ich mit 4 anderen Schülern zum Strand.

17. Januar 2006

An jeweils 2 Tagen in der Woche finden kulturelle Aktivitäten statt. Heute besichtigte ich zusammen mit 3 anderen Schülern das Fort San Felipe de Barajas. Diese gewaltige Festung beherrscht das Bild der Stadt. Sie liegt auf einem Hügel. Dieses Fort sollte den einzigen Zugang der Stadt zum Festland überwachen.
Den Rückweg erledige ich zu Fuß, um die Stadt etwas kennen zu lernen und gleichzeitig noch den Trödelmarkt zu besuchen, auf dem ich noch einige Souvenirs erwarb.

19. Januar 2006

Gegen 15.00 Uhr ziehe ich los gemeinsam mit einem Führer zum Palacio de la Inquisición. Der Bau des Palastes wurde 1770 beendet und beherbergt heute die historische Akademie. Die Inquisition ist eine Erfindung des Mittelalters. Der Richter sollte ursprünglich Glaubensabweichungen auf den Weg der Wahrheit zurückführen. Andersgläubige wurden als Staatsfeinde behandelt. Die Beschuldigten wurden gefoltert bis sie ein Geständnis abgelegt hatten. Einige Folterwerkzeuge sind hier zu besichtigen.

20.-21. Januar 2006

Das Wochenende verbrachte ich mit Schülern aus Deutschland, die mit mir zusammen einen Spanischkurs machen. Sie waren das Wochenende in Cartagena und wollten am Montag weiter nach Armenien.

22. Januar 2006

Heute war wieder Sprachunterricht in der Schule. Am Nachmittag musste ich Geld abheben. Am besten ist es man hat eine Visa oder Mastercard. Es ist auch mit einer EC-Karte möglich Geld abzuheben, aber man muss vorher mit der Bank einen Kreditrahmen vereinbaren. Geldwechseln ist ratsam nur in ausgewiesenen Wechselstuben nicht auf der Straße!

23. Januar 2006

Heute machen wir einen Ausflug zum Kloster la Popa. Der Konvent liegt auf dem höchsten Berg der Stadt. Hier hat man einen grandiosen Rundblick über die Stadt und die Bucht.

24.-25. Januar 2006

Diese beiden Nachmittage verbringe ich mit anderen Schülern am Strand. Am Spätnachmittag mache ich noch ein paar Fotos von Cartagena gegen Abend. Ein letzter Ausflug in die Altstadt zum Bummeln in den Gassen hinter dem Torre de Reloj. Am Freitag Nachmittag fliege ich wieder zurück nach Bogota. Es tut mir leid der Stadt schon den Rücken zu kehren, denn sie hat eine unvergleichliche Atmosphäre (die Altstadt gehört übrigens zum Weltkulturerbe der Unesco), aber auf mich wartet noch eine Woche Urlaub in Bogota.

Mein persönlicher Eindruck über Cartagena oder Kolumbien ist, dass es trotz aller Warnungen und Befürchtungen über Entführungen als Reiseziel sehr zu empfehlen ist. Außerdem ist der Tourismus eine sehr wichtige Einnahmequelle für das Land.

¡Hasta luego!

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